YO! eins raps

 

  1. Chrishan featuring Kevin McCall - Winter In California

My jam right now. Produced by Young Jerz.

    Chrishan featuring Kevin McCall - Winter In California

    My jam right now. Produced by Young Jerz.

  2. Berner - Change Me

Hard times. But I’ve got much love for Berner and Harry Fraud.
Urban Farmer Mixtape Download via DatPiff.

    Berner - Change Me

    Hard times. But I’ve got much love for Berner and Harry Fraud.

    Urban Farmer Mixtape Download via DatPiff.

  3. (Quelle: instagram.com)

  4. Hit-Boy featuring Kid Cudi - Old School Caddy

    Step aside for the new surf swag.

  5. Ace Hood featuring Juicy J, Choo Choo - Geek’n

Ace Hood macht eigentlich alles richtig und ist ständig am hustlen. Mit The Statement 2, Starvation und jetzt Body Bag Vol. 2 bringt er alle paar Monate überdurchschnittlich gute Mixtapes raus, bekommt dabei Unterstützung von Rick Ross und 2 Chainz über Yelawolf und Busta Rhymes bis hin zu Game. Mit zwei Features auf DJ Khaleds Kiss The Ring ist er jetzt endlich auch mal wieder auf einem größeren Release vertreten, hoffentlich geht das so weiter.
Body Bag Vol. 2 bietet wieder Straight Up Trap Music und kommt ähnlich wie Starvation hauptsächlich mit Beats von The Renegades und The Monarch, aber auch Mike Will, Jahlil Beats und Young Chop steuern Produktionen bei. Bun B, Kirko Bangz und Kevin Cossom unterstützen ihn am Mic - aber der Part von Juicy J auf Geek’n zerstört so ziemlich alles was ich in letzter Zeit gehört habe.
Mixtape Download via DatPiff.

    Ace Hood featuring Juicy J, Choo Choo - Geek’n

    Ace Hood macht eigentlich alles richtig und ist ständig am hustlen. Mit The Statement 2, Starvation und jetzt Body Bag Vol. 2 bringt er alle paar Monate überdurchschnittlich gute Mixtapes raus, bekommt dabei Unterstützung von Rick Ross und 2 Chainz über Yelawolf und Busta Rhymes bis hin zu Game. Mit zwei Features auf DJ Khaleds Kiss The Ring ist er jetzt endlich auch mal wieder auf einem größeren Release vertreten, hoffentlich geht das so weiter.

    Body Bag Vol. 2 bietet wieder Straight Up Trap Music und kommt ähnlich wie Starvation hauptsächlich mit Beats von The Renegades und The Monarch, aber auch Mike Will, Jahlil Beats und Young Chop steuern Produktionen bei. Bun B, Kirko Bangz und Kevin Cossom unterstützen ihn am Mic - aber der Part von Juicy J auf Geek’n zerstört so ziemlich alles was ich in letzter Zeit gehört habe.

    Mixtape Download via DatPiff.

  6. Mike Will / DJ Infamous - Est. In 1989 Part 2 (Mixtape)

Mike Will hat es geschafft (as in ‘Mike Will Made It’). Nachdem er sich mit zahlreichen Produktionen für Gucci Mane, Future und Meek Mill seit Jahren kontinuierlich nach oben gearbeitet hat, kommt jetzt niemand mehr ohne ihn aus. Neue Joints für Brandy, Jeremih, Rick Ross, 2 Chainz und Ludacris warten darauf angesteckt und herumgereicht zu werden und dieses Jahr wird wohl kaum ein namhafter Künstler auf seine eigenwilligen Produktionen verzichten können.
Est. In 1989 Part 2 mit DJ Infamous ist eine Zusammenstellung seiner größten Hits der letzten Zeit (No Lie mit 2 Chainz und Drake, Bands A Make Her Dance mit Juicy J, Lil Wayne und schon wieder 2 Chainz, Itchin’ und Turn On The Lights von Future) und neuen ungehörten Tracks wie 773 Love mit Jeremih, dessen für Anfang August angekündigtes Mixtape sicherlich ‘most anticipated’ ist.
Mixtape Download via livemixtapes. Mehr über Mike Will bei The FADER.

    Mike Will / DJ Infamous - Est. In 1989 Part 2 (Mixtape)

    Mike Will hat es geschafft (as in ‘Mike Will Made It’). Nachdem er sich mit zahlreichen Produktionen für Gucci Mane, Future und Meek Mill seit Jahren kontinuierlich nach oben gearbeitet hat, kommt jetzt niemand mehr ohne ihn aus. Neue Joints für Brandy, Jeremih, Rick Ross, 2 Chainz und Ludacris warten darauf angesteckt und herumgereicht zu werden und dieses Jahr wird wohl kaum ein namhafter Künstler auf seine eigenwilligen Produktionen verzichten können.

    Est. In 1989 Part 2 mit DJ Infamous ist eine Zusammenstellung seiner größten Hits der letzten Zeit (No Lie mit 2 Chainz und Drake, Bands A Make Her Dance mit Juicy J, Lil Wayne und schon wieder 2 Chainz, Itchin’ und Turn On The Lights von Future) und neuen ungehörten Tracks wie 773 Love mit Jeremih, dessen für Anfang August angekündigtes Mixtape sicherlich ‘most anticipated’ ist.

    Mixtape Download via livemixtapes. Mehr über Mike Will bei The FADER.

  7. Tex James featuring B.o.B and Stuey Rock - Smart Girl (Dumb Booty)


I need a smart girl with a dumb booty.

Word.

    Tex James featuring B.o.B and Stuey Rock - Smart Girl (Dumb Booty)

    I need a smart girl with a dumb booty.

    Word.

  8. Simon Cowell (American Idol) talks about Harry Fraud

    That’s a hit record.

  9. L.E.P. Bogus Boys - Don’t Happen That Often / Showtime
Ich hatte vor ein paar Wochen schon mal über L.E.P. Bogus Boys geschrieben und inzwischen gibt es ein paar neue Tracks von den beiden, zuletzt das von The Olympicks produzierte Don’t Happen That Often vom kommenden Ruby Hornet Projekt Closed Sessions Vol. 2, ein klassischer Boom Bap Track von der Sorte mit unbegrenzter Haltbarkeit.

Und noch besser gefällt mir Showtime, bei dem Jahlil Beats einen der hypnotischsten Beats seit Hell Hath No Fury von Clipse gebaut hat - ausgestattet mit minimalem Organ-Riff, Rave Signals, Klicklauten (auch: Schnalzen) und Bass, der direkt in die Magengrube zielt.

Better keep the cameras on me, boy, showtime!


Closed Sessions Vol. 2 kommt erst noch, Showtime stammt im Original vom Sampler The New Chicago Vol. 1 (auf dem Nachfolger Vol. 2 haben sie auch einen Track) und dann wäre da noch das Video zum Remix von Kush & Leather (aus dem Ende 2010 erschienenen Mixtape Don’t Feed Da Killaz Vol. 3), auf dem sich Rick Ross die Ehre gibt.

    L.E.P. Bogus Boys - Don’t Happen That Often / Showtime

    Ich hatte vor ein paar Wochen schon mal über L.E.P. Bogus Boys geschrieben und inzwischen gibt es ein paar neue Tracks von den beiden, zuletzt das von The Olympicks produzierte Don’t Happen That Often vom kommenden Ruby Hornet Projekt Closed Sessions Vol. 2, ein klassischer Boom Bap Track von der Sorte mit unbegrenzter Haltbarkeit.

    Und noch besser gefällt mir Showtime, bei dem Jahlil Beats einen der hypnotischsten Beats seit Hell Hath No Fury von Clipse gebaut hat - ausgestattet mit minimalem Organ-Riff, Rave Signals, Klicklauten (auch: Schnalzen) und Bass, der direkt in die Magengrube zielt.

    Better keep the cameras on me, boy, showtime!

    Closed Sessions Vol. 2 kommt erst noch, Showtime stammt im Original vom Sampler The New Chicago Vol. 1 (auf dem Nachfolger Vol. 2 haben sie auch einen Track) und dann wäre da noch das Video zum Remix von Kush & Leather (aus dem Ende 2010 erschienenen Mixtape Don’t Feed Da Killaz Vol. 3), auf dem sich Rick Ross die Ehre gibt.

  10. Lord Finesse: Return of the grumpy man

    Während hierzulande auf dem splash! Festival Jung und Alt weitgehend Heile Welt und One Love über Old und New School-Grenzen hinweg zelebriert haben, gibt es im Mutterland des Rap mal wieder Ärger.

    Die ungleichen Kontrahenten: in der einen Ecke die seit 1987 aktive Hip Hop-Legende Lord Finesse, 43 Jahre alt, der Funky Technician, der D.I.T.C. Gründer, der No Gimmicks Punchline-Rapper und prägende Produzent des ohne Sampling undenkbaren Boom Bap Sounds, der allerdings mitsamt der Golden Era zusammen weitgehend untergegangen ist.

    In der anderen Ecke der 1992 geborene Mac Miller, mit Abstand erfolgreichster (und erträglichster) Vertreter weißen College Raps, fleischgewordener Larry Clark Film (Kids), XXL Class of 2011 Freshman, dessen erstes Album Blue Slide Park als erstes Indie-Release seit 1995 von null auf 1 in die offiziellen Billboard Charts stürmte und der auf seinem mittlerweile siebten Mixtape Macadelic dank persönlicheren und tiefergehenden Tracks sowie mit Unterstützung von etablierten Größen wie Cam’ron, Juicy J und Lex Luger jüngst große Schritte nach vorne gemacht hat.

    Hintergrund des Streits ist, dass Mac Miller in bester und jahrzehntelang bewährter Mixtape-Manier auf seinem 2010 erschienenen K.I.D.S. das Instrumental von Hip 2 Da Game von Lord Finesse als Basis für seinen Track Kool Aid & Frozen Pizza verwendet hat. Und nicht nur das, das zugehörige Video kam bei YouTube auf über 24 Millionen Klicks, hat damit also seinen Bekanntheitsgrad wesentlich gesteigert. Von diesem Kuchen hätte Lord Finesse nun, zwei Jahre später, gerne etwas ab und verklagt daher einen mittlerweile deutlich erfolgreicheren Mac Miller, dessen Label-Heimat Rostrum und den Hauptumschlagsplatz des amerikanischen Mixtape-Games DatPiff - auf die Summe von 10 Millionen Dollar. Ja, $10,000,000.

    Meine spontane initiale Reaktion dazu war ‘bitch move’ und daran ändert sich auch nach längerem Nachdenken und mehrmaligem Drehen und Wenden nichts. Über den Stellenwert von Lord Finesse müssen wir nicht diskutieren. Darüber, dass er einen gewissen Anteil am Erfolg von Mac Miller hat, auch nicht. So wie man den jungen Rapper und seinen respektvollen Umgang mit den Wurzeln von Hip Hop kennt, hätte es aber sicher zu einer besseren Einigung kommen können - vom völlig astronomischen Streitwert ganz zu schweigen.

    Ganz offensichtlich ist Lord Finesse die Tragweite dieses Prozesses nicht bewußt - was wären freie Mixtapes und die heutige Rap-Medien-Landschaft ohne das Auffrischen von klassischen Instrumentals, ohne spontane ‘Freestyles’ und ohne problematische Samples? 50 Cent und Frank Ocean durften sich zuletzt ebenfalls mit Klagen wegen frei erhältlichen Mixtape-Tracks befassen, aber da waren die Beschwerdeführer nicht Teil der eigenen Szene. Sollte diese Klage Erfolg haben und zudem Schule machen, könnte das einen ähnlich verheerenden Effekt haben wie der damalige Prozess gegen Biz Markie, infolgedessen die Verwendung von Samples im Rap stark eingeschränkt wurde. Und das kann nicht gut sein. Für niemanden.

    Ich habe die Intro jahrelang in Bezug auf Rap nie wieder ernst genommen und dafür verachtet, als sie vor langer Zeit einmal die obersten Real-Keeper D.I.T.C. als einen Zusammenschluß nur noch mäßig erfolgreicher Rapper und Produzenten bezeichnet haben, die alle dringend mal wieder Geld brauchen. Traurigerweise sieht es so aus, als würde sich das nach all den Jahren bewahrheiten.

    Zum Abschluss hier noch die beiden Tracks im Vergleich auf whosampled.com, und eine Zusammenstellung der bisher wichtigsten Tweets der beiden Protagonisten zum Thema.

    (Danke an Wikipedia und The Smoking Section.)

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